Biologische Vorgänge

Da der Beginn und der Verlauf der Wechseljahre eher als schleichend und schubweise stattfindet, bemerken viele Frauen zunächst nicht, dass sie sich in dieser "Wandlungsphase" befinden. Wenn auch die Begleiterscheinungen oft als unangenehm oder störend empfunden werden, ist dieser Prozess nicht als Krankheit zu bezeichnen.
Es handelt sich viel mehr um einen natürlichen Zyklus. In gewisser Weise ist das Wort Umkehr an dieser Stelle hilfreich für das, was im Körper einer Frau innerhalb der Wechseljahre geschieht, wenn man an die Pubertät denkt. Dennoch kann es zu Beschwerden kommen, die allerdings "in den Griff" zu bekommen sind. Es gibt unterschiedliche Behandlungsmethoden aus dem medizinischen oder alternativen Bereich, die zur Linderung beitragen.

Psychologische Vorgänge

Von den biologischen Vorgängen, und den sich daraus ergebenden Veränderungen in physischer Hinsicht abgesehen, spielt auch die eigene Betrachtungs- und Empfindungsweise zum Thema Wechseljahre eine nicht geringe Rolle. Die seelische Verfassung kann  -  bis hin zu einer Depression - sicherlich ins Schwanken kommen und ist gerade in diesen Jahren sicherlich auch vom persönlichen Umfeld beeinflussbar.

Wer auch in diesen Zeiten versucht, sich auf die positiven Seiten des Lebens zu konzentrieren und vorzubeugen wird auch diese Herausforderung meistern. In gewisser Weise kann man hier auch von einer Zeit des Umbruchs sprechen, denn viele Frauen nutzen diese Periode. Sie überdenken ihr Leben und die Lebensziele, deffinieren oft neu. Nicht selten heisst es dann: Dank der Wechseljahre!