Beschwerden oder Symptome, die frühe Wechseljahre auslösen können

Die monatliche Regelblutung bleibt aus. Nächtliche Schweißausbrüche und Hitzewallungen treten auf. Die Frauen fühlen sich müde, erschöpft und antriebslos. Sie leiden an Schlafstörungen und depressiven Verstimmungen. Durch Abnahme des Sexualverlangens und Trockenheit der Scheide kann es zu Schmerzen beim Verkehr kommen.

Folgen, die sich durch frühe Wechseljahre ergeben

Aufgrund des niedrigen Östrogen-Spiegels kann es zu Osteoporose kommen. Dies ist eine Abnahme der Knochendichte und -masse, wodurch vermehrt Knochenbrüche auftreten. Das Risiko, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu bekommen, erhöht sich ebenfalls. Als Hauptfolge, die das Leben vieler Betroffener am meisten beeinträchtigt, ist die Unfruchtbarkeit zu nennen. Lediglich 6 bis 8 Prozent der Frauen werden schwanger.

Möglichkeiten, wie frühe Wechseljahre behandelt werden

In der Regel erfolgt eine Hormonersatztherapie bestehend aus Östrogen, Progesteron und bei Bedarf Testosteron. Die Dosierung ist höher als bei der Standard-Behandlung. Gelegentlich wird "die Pille" benutzt.
Die betroffenen Frauen sollten auf gesunde Ernährung achten und sich regelmäßig sportlich betätigen (zum Beispiel Kraftübungen und Aerobic). Damit lässt sich das Risiko, Osteoporose oder eine Herzerkrankung zu bekommen, reduzieren.
Es gibt zur Zeit keine Behandlungs-Möglichkeit, um die Fruchtbarkeit nach dem Fruchtbarkeitsende wieder herzustellen.

Ursachen für frühe Wechseljahre

Es konnte noch nicht vollständig geklärt werden, wann die POF auftritt. Vermutet werden genetische Störungen, Virusinfektionen, Autoimmunerkrankungen wie Schilddrüsenfunktionsstörungen, rheumatoide Arthritis oder Diabetes. Chemotherapie oder Bestrahlungen können die Eierstocksfunktion zum Stillstand bringen. Ergänzend ist die operative Entfernung der Eierstöcke zu nennen.